Veranstaltung

Montag, 29.04.2024, 19.00 Uhr

Datum der Veranstaltung: 29.04.2024 | Ort der Veranstaltung: RWTH Aachen, Hörsaalzentrum C.A.R.L. HO9, Claßenstr. 11, Aachen

Jüdisches Denken im Jahre 1933

Prof. Dr. Thomas Meyer, Philosoph und Historiker 

Das Jahr 1933 gilt im Allgemeinen als Beginn des „Zivilisationsbruchs“ (Dan Diner). Der Philosoph und Historiker Thomas Meyer wird aus der Perspektive des jüdischen Denkens dieses Ereignis reflektieren und in einem zweiten Schritt die deutsch-jüdische Geschichte resümieren. Thomas Meyer ist nicht nur ein Experte für das Werk Hannah Arendts, über die er 2023 eine sehr beachtete und gefeierte Biographie veröffentlichte und deren Werk er in einer Studienausgabe bei Piper herausgibt, sondern er ist auch ein exzellenter Kenner der zeithistorischen und ideengeschichtlichen Entwicklungen des 19. und 20. Jahrhunderts. Er ist deshalb bestens geeignet, den Zusammenhang von historischer Erfahrung und theoretischer Reflexion zu erhellen und gleichzeitig die Vergangenheit mit der aktuellen Situation zu vermitteln. 

Eintritt: frei 

Veranstalter: Institut für Politische Wissenschaft der RWTH Aachen, Internationaler Karlspreis, Stadt Aachen