Karlspreis zu Aachen
Karlspreis zu Aachen
Karlspreis zu Aachen

Herzlich willkommen

Der Internationale Karlspreis zu Aachen, der 1950 erstmals vergeben wurde, ist der älteste und bekannteste Preis, mit dem Persönlichkeiten oder Institutionen ausgezeichnet werden, die sich um Europa und die europäische Einigung verdient gemacht haben.

Zum Namensgeber für den Preis wurde Karl der Große, der als erster Einiger Europas gilt und der Ende des achten Jahrhunderts Aachen zu seiner Lieblingspfalz wählte; damit wurde eine Brücke zwischen europäischer Vergangenheit und Zukunft geschlagen.

Idee und Zielsetzung des Karlspreises

Die Idee des Karlspreises wurde am 19. Dezember 1949 aus der Aachener Bürgerschaft heraus geboren. Der Initiator, Dr. Kurt Pfeiffer, hat Idee und Zielsetzung der Auszeichnung wie folgt formuliert: „Der Karlspreis wirkt in die Zukunft, er birgt gleichsam eine Verpflichtung in sich, aber eine Verpflichtung von höchstem ethischem Gehalt. Er zielt auf freiwilligen Zusammenschluss der europäischen Völker, um in neu gewonnener Stärke die höchsten irdischen Güter – Freiheit, Menschlichkeit und Frieden – zu verteidigen, den unterdrückten und Not leidenden Völkern wirksam zu helfen und die Zukunft der Kinder und Enkel zu sichern.“

Europäischer Jugendkarlspreis

„Worcation“ aus Polen gewinnt den Europäischen Jugendkarlspreis 2018

„Worcation“, ein polnisches Projekt, im Rahmen dessen Jugendliche ein Kriegsgefangenenlager erkundeten, hat den ersten Preis beim Wettbewerb um den Europäischen Jugendkarlspreis 2018 gewonnen. Der zweite Preis ging an das italienische Kulturprojekt „Juvenilia“; Platz drei belegte Bloggerin Farah Abdullahi Abdi mit „Never Arrive 2“ aus Malta. Im Rahmen der Verleihungsfeier am 8. Mai 2018 in Aachen wurde eine stimmungsvolle Filmeinspielung präsentiert, die alle nationalen Jugendkarlspreisgewinner am Tag ihrer Ankunft in Aachen und bei der Generalprobe der Preisverleihung zeigt.