Karlspreis zu Aachen
Karlspreis zu Aachen
Karlspreis zu Aachen

Herzlich willkommen

Der Internationale Karlspreis zu Aachen, der 1950 erstmals vergeben wurde, ist der älteste und bekannteste Preis, mit dem Persönlichkeiten oder Institutionen ausgezeichnet werden, die sich um Europa und die europäische Einigung verdient gemacht haben.

Zum Namensgeber für den Preis wurde Karl der Große, der als erster Einiger Europas gilt und der Ende des achten Jahrhunderts Aachen zu seiner Lieblingspfalz wählte; damit wurde eine Brücke zwischen europäischer Vergangenheit und Zukunft geschlagen.

Veranstaltungen

Idee und Zielsetzung des Karlspreises

Die Idee des Karlspreises wurde am 19. Dezember 1949 aus der Aachener Bürgerschaft heraus geboren. Der Initiator, Dr. Kurt Pfeiffer, hat Idee und Zielsetzung der Auszeichnung wie folgt formuliert: „Der Karlspreis wirkt in die Zukunft, er birgt gleichsam eine Verpflichtung in sich, aber eine Verpflichtung von höchstem ethischem Gehalt. Er zielt auf freiwilligen Zusammenschluss der europäischen Völker, um in neu gewonnener Stärke die höchsten irdischen Güter – Freiheit, Menschlichkeit und Frieden – zu verteidigen, den unterdrückten und Not leidenden Völkern wirksam zu helfen und die Zukunft der Kinder und Enkel zu sichern.“

Jugendkarlspreis: Gewinnerjahrgänge 2020 und 2021 ausgezeichnet

 

Nachdem die Verleihung des Europäischen Jugendkarlspreises 2020 pandemiebedingt abgesagt werden musste, wurden die Gewinner der Jahre 2020 und 2021 am 30. September 2021 gemeinsam in Aachen geehrt.

Der erste Preis 2021 ging an das tschechische Projekt „Fakescape“, das jungen Menschen mithilfe von Spielen beibringt, kritisch zu denken und gezielte Falschmeldungen zu erkennen.

Das rumänische Projekt Generation Z folgte auf dem zweiten Platz; mit dem dritten Preis wurde der Wettbewerbsbeitrag „EuroInclusion“ aus Spanien ausgezeichnet.

Der Hauptgewinner des Jahres 2020, das deutsche Projekt „Europäisches Archiv der Stimmen“ sammelt mündliche Geschichtszeugnisse von Menschen, die vor 1945 geboren wurden und von einem internationalen Team junger Leute interviewt wurden.

Der zweite Preis ging an das französische Kollektiv für einen europäischen freiwilligen Gesellschaftsdienst, gefolgt von der Anti-Brexit-Aktivistin Madeleina Kay aus Großbritannien mit ihrer Initiative „Die Zukunft ist Europa“.

Zahlreiche weitere Informationen finden Sie hier.