Veranstaltung

Donnerstag, 03.05.2018, 19.00 Uhr

Donnerstag, 03.05.2018, 19.00 Uhr
Created by host on 27.03.2018 17:08:11

Westlich von Paris, in Suresnes, erinnert das „Mémorial de la France Combattante“ an den Widerstand gegen die deutsche Besatzung während des 2. Weltkrieges; hier waren mehrere Tausend Angehörige der Résistance und Geiseln erschossen worden. Ausgerechnet der große Vorplatz trägt den Namen eines Deutschen, eines katholischen Priesters: Abbé Franz Stock. Während des Krieges wirkte er als Seelsorger in den Gefängnissen der Wehrmacht, begleitete rund 2.000 Menschen zu ihrer Hinrichtung. Dadurch erwarb er sich das Vertrauen der Franzosen. So konnte er das „Priesterseminar hinter Stacheldraht“ leiten, in dem 1945 bis 1947 fast 1.000 deutsche kriegsgefangene Priesteramtskandidaten ihr Theologiestudium fortsetzen konnten. Stock starb 1948 in Paris. Als Wegbereiter der deutsch-französischen Aussöhnung wurde er noch kürzlich von Präsident Macron gewürdigt. Wer war dieser Mann, für den ein Seligsprechungsverfahren läuft – und der uns auch eine christliche Wurzel des geeinten Europa vor Augen führt?

Eintritt: frei
Um Antwort wird gebeten bis 27. April mit der VA-Nummer A 28742 unter Tel: 0241/47996-22 oder E-Mail: gisela.koechig@bistum-aachen.de

Veranstalter: Bischöfliche Akademie des Bistums Aachen in Zusammenarbeit mit der Karlspreisstiftung und der Stadt Aachen


Abbé Franz Stock – Wegbereiter deutsch-französischer Aussöhnung

Vortrag und Diskussion

Prof. Dr. Rüdiger Althaus
Professor des Kirchenrechts an der Theologischen Fakultät Paderborn

Westlich von Paris, in Suresnes, erinnert das „Mémorial de la France Combattante“ an den Widerstand gegen die deutsche Besatzung während des 2. Weltkrieges; hier waren mehrere Tausend Angehörige der Résistance und Geiseln erschossen worden. Ausgerechnet der große Vorplatz trägt den Namen eines Deutschen, eines katholischen Priesters: Abbé Franz Stock. Während des Krieges wirkte er als Seelsorger in den Gefängnissen der Wehrmacht, begleitete rund 2.000 Menschen zu ihrer Hinrichtung. Dadurch erwarb er sich das Vertrauen der Franzosen. So konnte er das „Priesterseminar hinter Stacheldraht“ leiten, in dem 1945 bis 1947 fast 1.000 deutsche kriegsgefangene Priesteramtskandidaten ihr Theologiestudium fortsetzen konnten. Stock starb 1948 in Paris. Als Wegbereiter der deutsch-französischen Aussöhnung wurde er noch kürzlich von Präsident Macron gewürdigt. Wer war dieser Mann, für den ein Seligsprechungsverfahren läuft – und der uns auch eine christliche Wurzel des geeinten Europa vor Augen führt?


Eintritt: frei
Um Antwort wird gebeten bis 27. April mit der VA-Nummer A 28742 unter Tel: 0241/47996-22 oder E-Mail: gisela.koechig@bistum-aachen.de

Veranstalter: Bischöfliche Akademie des Bistums Aachen in Zusammenarbeit mit der Karlspreisstiftung und der Stadt Aachen

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