Jugendkarlspreis
Gewinnerprojekte
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Der mit 7 500 EUR dotierte erste Preis ging an das Projekt "ATHENA – Advancing Women's Leadership in Inclusive Democracy" aus Estland.
Dieses Projekt trägt dazu bei, die demokratische Teilhabe und Führungsrolle junger Frauen zu stärken. Mit ihm werden Mädchen und Frauen im Alter von 16 bis 26 Jahren dabei unterstützt, das erforderliche Selbstvertrauen und die notwendigen Fähigkeiten und Kontakte aufzubauen, um eine aktive Rolle im gesellschaftlichen Leben und in öffentlichen Entscheidungsprozessen zu übernehmen.
Der mit 5 000 EUR dotierte zweite Preis ging an "Pol - Combating misinformation and strengthening citizen participation through an app!" aus der Frankreich.
Pol ist eine App für politische Beteiligung, mit der Bürgerinnen und Bürger über Gesetzesentwürfe abstimmen können, die derzeit von der französischen Nationalversammlung geprüft werden. Darüber hinaus können sie über die App an Meinungsumfragen teilnehmen. Pol richtet sich vor allem an junge Leute, die häufig keinen Bezug zur herkömmlichen Politik haben. Die App macht Gesetzgebungsverfahren zugänglicher und verständlicher und soll so der Demokratieverdrossenheit entgegenwirken und Desinformation mithilfe faktengestützter Kontextualisierung bekämpfen.
Der mit 2 500 EUR dotierte dritte Preis ging an das Projekt „European Guanxi" aus Spanien.
Das Netz wurde gegründet, um die fundierte europäische Analyse mit Blick auf China und die Beziehungen zwischen der EU und China zu stärken. Es entstand als Reaktion junger Europäerinnen und Europäer darauf, dass es bisher keine europaweite Plattform für junge Leute gab, die sich mit China beschäftigen – es stärkt den europäischen Zusammenhalt China gegenüber, unterstützt die demokratische Teilhabe und trägt dazu bei, dass die EU in internationalen Angelegenheiten geschlossener auftritt.