Finnland: Wind für die Jugend

Finnland: Wind für die Jugend

„Wind for Youth“ (Wind für die Jugend) ist ein umfangreiches Jugend- und Kulturprojekt, an dem das Jugendorchester Ikaalisten Nuoriso-orkesteri aus der lokalen Aktionsgruppe Aktiivinen Pohjois-Satakunta in Finnland und der Musikverein Jung St. Marien aus der lokalen Aktionsgruppe Linz-Land in Österreich beteiligt sind.

Im Rahmen des Projektes wurden der Kontakt zwischen Orchestern und musikalischen Leitern sowie der Austausch in den Bereichen musikalische Bildung in Europa, Kultur, internationale Bildung für junge Menschen und die Entwicklung von Kulturtourismus mit einem musikalischen Schwerpunkt ermöglicht. Darüber hinaus wurden Möglichkeiten gefunden, Musik in das Alltagsleben in den kleinen Orten der Projektpartner einzubinden. Eines der wichtigsten Ziele ist es, die jungen Menschen zusammenzuhalten und sie in ihren Heimatorten zu verwurzeln, damit die Orchester weiterhin bestehen bleiben und sie letztlich Mitglieder in allen Altersgruppen haben.

Junge Menschen ziehen heutzutage häufig nach Abschluss der Schule fort, und die Arbeit, die in den ländlichen Regionen in das Orchester investierte wurde, ist somit oft weitestgehend verloren.

Im Rahmen des Projektes wurden für beide Musikgruppen Stücke komponiert und arrangiert. Lehrer mit einem großen Erfahrungsschatz auf nationaler und internationaler Ebene haben anspruchsvolle Workshops abgehalten, deren Ergebnis Konzerte in beiden Regionen waren.

Im finnischen Fernsehen wurde über das Projekt berichtet, und es hat ebenso Aufmerksamkeit bei dem Festival Sata Häme Soi (dem größten Festival für Akkordeonmusik in Finnland) erhalten.

Die jungen Menschen haben in vielfacher Hinsicht Nutzen aus dem Projekt gezogen. Durch die Unterbringung in Gasfamilien und die gemeinsamen musikalischen Erfahrungen haben sich internationale Freundschaften entwickelt. Diese wurden auch über die Veranstaltungen des Projekts hinaus über soziale Medien und private Besuche weiter gepflegt. Der Austausch zwischen den musikalischen Leitern und den Musikern wurde ebenso fortgeführt. Unter dem folgenden Link findet sich eine Aufzeichnung des österreichischen Lokalfernsehens von November 2013:

www.kremstaldirekt.at

 

(Der vorstehende Text gibt die von den Projektträgern selbst erstellte Zusammenfassung ihres Wettbewerbsbeitrags zum Europäischen Jugendkarlspreis 2014 wieder.)