Portugal: „Modell Europäische Union 2010”

Portugal: „Modell Europäische Union 2010”

Zwischen dem 17. und dem 21. September 2009 kamen etwa 90 Jugendliche im Alter zwischen 16 und 25 Jahren in Rzeszà³w (Polen) zur 6. Nationalen Auswahlkonferenz des Europäischen Jugendparlaments Polen zusammen. Als allgemeines Konferenzthema stand der Gedanke der politischen, sozialen und wirtschaftlichen Transformation im Mittelpunkt, was sowohl in den Themen der Aussprache als auch in einer Podiumsdiskussion mit Sachverständigen unterschiedlicher Bereiche zum Ausdruck kam. Während der fünf Tage erprobten sich die Teilnehmer in Aktivitäten unterschiedlicher Art, angefangen beim Teambuilding und der Arbeit in Ausschüssen und der Generalversammlung bis hin zu Höhepunktveranstaltungen wie der bereits erwähnten Podiumsdiskussion und einem Multi-Kulti-Integrationsspiel. Hervorzuheben ist, dass die Konferenz Jugendliche aus ganz Polen und anderen europäischen Ländern zusammenführte und damit den jungen Europäern die Möglichkeit bot, in eine interkulturelle und multinationale Kommunikation einzutreten. Darüber hinaus erhöhte sich der Bildungswert aufgrund der obligatorischen Verwendung des Englischen als Arbeitssprache der Konferenz. Das Projekt stützte sich auf die Methode der sogenannten erfahrungsbasierten Pädagogik, bei der die Ausschüsse von erfahrenen Vorsitzenden geleitet werden, damit so durch Aussprachen über Themen von gemeinsamem europäischen Interesse ein interkultureller Dialog gefördert wird und interkulturelle Kompetenzen entwickelt werden Diese Methode basiert im Wesentlichen auf Reflexionen und Gruppenarbeit und verknüpft auf diese Weise das selbständige Denken des Einzelnen und eine enge Zusammenarbeit mit anderen zum Zwecke der Durchsetzung eines vereinbarten Ziels. Diese Methode der gegenseitigen Achtung und Toleranz wurde auf alle Projektphasen übertragen. Das Projekt erfüllte folgende Ziele: a) Schärfung des Bewusstseins für aktuelle europäische Themen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, b) Förderung eines Dialogs über nationale und kulturelle Hemmnisse hinweg, c) Förderung eines langfristigen aktiven demokratischen Bürgerverhaltens, d) Schaffung von Möglichkeiten für Aussprachen und Zusammenkünfte mit Sachverständigen mit dem Ziel, das Wissen der Teilnehmer über europäische Themen zu vertiefen, e) Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung der Teilnehmer, f) Gewährleistung der Entwicklung des Europäischen Jugendparlaments als internationale und nationale Plattform. Abgesehen von den mit den allgemeinen Zielen des EJP als Jugendbildungsprojekt zusammenhängenden Zielstellungen diente die Konferenz auch der Auswahl der Delegationen, die Polen und das Europäische Jugendparlament Polen auf der 62. Internationalen EJP-Tagung in Helsinki (Finnland) und der 63. Internationalen EJP-Tagung in Tromso (Norwegen) vertreten werden.



(Der vorstehende Text gibt die von den Projektträgern selbst erstellte Zusammenfassung ihres Wettbewerbsbeitrags zum Europäischen Jugendkarlspreis 2010 wieder.)