Dienstag, 12. Mai 2009, 19.00 Uhr
Fo 6, Kármán-Auditorium, Eilfschornsteinstr. 15, Aachen
Veranstaltungsreihe Menschenrechte und Weltmächte – Anspruch und Wirklichkeit in einer multipolaren Welt
Menschenrechte aus anderer Perspektive: Über die Möglichkeit einer interkulturellen Menschenrechtsbegründung am Beispiel Chinas
Dr. Heinrich Geiger, Referatsleiter Asien beim Katholischen Akademischen Ausländer-Dienst (KAAD), Bonn
Nach dem Zweiten Weltkrieg wird den Menschenrechten universale Geltung zuerkannt: am 10. Dezember 1948 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen in der „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte“. Doch zwischen den bedeutendsten Mitgliedstaaten der UN – wie den USA, Russland und China – bauen sich immer wieder Spannungen auf, wenn es gilt, das Maß der Integration der Menschenrechte ins nationale Recht und ins politische Handeln der Nationen zu bewerten. Das liegt u.a. an den unterschiedlichen Kulturstandards dieser Staaten. Dr. Heinrich Geiger geht der Frage nach, wie sich das ursprünglich westliche Thema der allgemeinen Menschenrechte aus der Perspektive Chinas darstellt – und wie eine interkulturelle Menschenrechtsbegründung mit chinesischer Beteiligung aussehen könnte.
Veranstalter: Evangelische Stadtakademie Aachen in Kooperation mit dem Institut für Politische Wissenschaft der RWTH Aachen, RWTHextern, der Karlspreisstiftung und der Stadt Aachen




