Mittwoch, 23. Mai 2001, 17.00 Uhr
Theatersaal Klangbrücke im Alten Kurhaus, Kurhausstraße 2, Aachen
Gesprächsrunde
Als der eiserne Vorhang fiel
Begrüßung: Dr. Jürgen Linden, Oberbürgermeister der Stadt Aachen
Einführung: Roger de Weck, Journalist, Berlin, Zürich; Mitglied des Stiftungsrates der Karlspreisstiftung
Teilnehmer:
Dr. Rudolf Seiters MdB, Vizepräsident des Deutschen Bundestages;
Bundesminister und Chef des Bundeskanzleramtes a.D.
Dr. Gyula Horn, Ministerpräsident der Republik Ungarn a.D., Karlspreisträger 1990
Dr. Georg Paul Hefty, Verantwortlicher Redakteur für Zeitgeschehen, Frankfurter Allgemeine Zeitung
Dr. István Romhányi, Erster Redakteur in der Zentralredaktion Politik und Wirtschaft, Deutsche Welle
Moderation: Johanna Holzhauer, Journalistin, WDR
„Das Wort veraltet einem im Munde“. Mit dieser Formulierung umschrieb eine deutsche Tageszeitung die rasanten, beinahe unglaublichen Entwicklungen vor rund einem Jahrzehnt. Die Öffnung der Grenze zwischen Österreich und Ungarn im Spätsommer 1989, der der Fall der Mauer im November folgte, wurde zu einem Sinnbild für den demokratischen Aufbruch in Mittel- und Osteuropa. Vier Zeitzeugen, die maßgebliche politische Verantwortung trugen bzw. als kompetente Beobachter berichteten, erinnern sich an die Zeit, als der eiserne Vorhang fiel.
Veranstalter: Stiftung Internationaler Karlspreis zu Aachen




